logbuch

Kurz geloggt: Offener Brief gegen MMS

In Hannover findet demnächst eine Veranstaltung unter dem Titel „Spirit of Health“ statt und ja, tatsächlich, ziemlich krass und „wrong on so many levels“. Nicht zuletzt der Vortrag, in dem es dann um „Autismus erfolgreich behandeln“ gehen soll. Bei dem Vortragendenduo (keine Namen, man muss den Unsinn ja nicht noch googlebarer machen) liegt es nahe, dass es sich um eine Werbeveranstaltung für MMS („Mircale Mineral Solution“, auch „Master Mineral Solution“ oder CD bzw. „Chlorine Dioxide“) handeln dürfte. Dabei handelt es sich, kurz gesagt, um ein Mittel, das (Ironie!)  ganz toll gegen böse, autismusauslösende Viren, Bakterien, Parasiten, Hefen, Schwermetalle, Entzündungen und Lebensmittelallergien wirkt.

Ohne Ironie: Chlordioxid ist eine chemische Verbindung aus Chlor und Sauerstoff, stark oxidativ, kann reizend bis ätzend auf Schleimhäute wirken, wird industriell als Mittel zur Desinfektion und zum Bleichen eingesetzt und soll, damit es seine heilende Wirkung entfalten kann, oral oder rektal zu sich genommen werden. Noch Fragen?

Dann hier  weitere Links zum Thema MMS:

Kurz geloggt: „Richtiger“ und „falscher“ Autismus

Menschen, denen man ihren Autismus weniger anmerkt, passiert das jedoch ziemlich oft. (“Jetzt reiß dich doch mal zusammen”). Aber nur weil etwas nicht sichtbar ist, heißt das nicht, dass es nicht da ist. Wer Asperger-Autisten vorwirft, doch eigentlich ganz normal zu sein und kein “richtiger” Autist, der wertet die täglichen Anstrenungen, die das “Normalsein” erfordert, ab.

mrsgreenberry: Über “richtigen” und “falschen” Autismus

Kurz geloggt: Asexuals Project by Laia Abril

asexualsproject.com via wer  „a“ sagt muss nicht „b“ sagen.

Asexuals do not feel sexual attraction. Asexuals romantics might feel romance and platonic affection but not sexual desire. Asexuals aromantics feel neither. The first community of “out” asexuals coalesced in the early 21st century, but struggles to deal with prejudices similar to that levelled against other sexual minorities. Accused of disease or denial, many asexual now hope to increase visibility and knowledge of their sexuality.

The Asexual Project is an ongoing multimedia web-doc created by the photographer and journalist Laia Abril.

The project portrays and gives voice to a whole spectrum of this sexual orientation, aiming to shed some light on a little-known community and to create a visual-creative-informative platform that encourages engagement.

Source: asexualsproject.com