normalität

Sie sind schwulenfeindlich. Und das ist scheiße.

Mensch, lieber Herr Matussek,  endlich spricht’s mal einer aus, was? (Da können Sie sich ja direkt mit dem Herrn Sarrazin zusammentun, der arme Mann darf ja auch immer nicht sagen, was eigentlich alle denken.)

Es ist aber auch eine Krux. So richtig gut antisemitisch („Mittlerweile hat Homophobie dem Antisemitismus als schlimmste ideologische Sünde den Rang streitig gemacht.“) kann man in diesem Land ja nun schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr sein, und nun soll man auch noch akzeptieren müssen, dass Schwule und Lesben heiraten, Kinder kriegen und wasnichtnochalles wollen? 

Wo soll das bitte hinführen wenn unsere Kinder nicht mehr ausreichend der „Polarität der Schöpfung“ ausgesetzt werden? Stellen Sie sich das doch mal vor – allerorten Kinder aus „der Ukraine oder Indien organisiert“ mit zwei Mamas oder zwei Papas. Gott bewahre, das will doch nun wirklich keiner!

Man sieht ja schon jetzt welche Auswüchse das nimmt, müssen doch brave, gottesfürchtige Männer und Frauen ihr Leben von gar schrecklichen Ängsten – Phobien, Homophobien – geplagt fristen, während ihnen dafür nicht einmal Verständnis zuteil wird. Im Gegenteil, es greift eine vollkommen unverständliche politische Korrektheit um sich, zuwider unserer Natur, sagen uns doch unsere  innersten emotional-affektiven Impulse, dass alles, was nicht „normaaaal“ in Konsequenz böseböseböse ist.

Man muss ja auch mal an die langfristigen Folgen für die Gesellschaft denken, wenn dann in Folge von Schöpfungspolaritätssichtbarkeitsmangel alle auf einmal homosexuell werden.

Nicht wahr, Herr Matussek, dann soll aber keiner sagen, Sie hätten nicht gewarnt vor diesen defizitären Ausprägungen der Sexualität!

Alle Zitate stammen aus dem Kommentar „Ich bin wohl homophob. Und das ist auch gut so“ von Matthias Matussek, der am 12.02.2014 auf welt.de veröffentlicht wurde.